Die
Berliner STROMGITARREN sind eingestöpselt
... und lockten zu ihrem ersten Auftritt eine große Fangemeinde
in die Ausstellung und zum Empfang in luftiger Höhe im
5. Stock des Neubaus.
Der aufwändige
Umzug mit acht LKWs von Mannheim nach Berlin, der Streß des
Wiederaufbaus mit eigner persönlicher "Berliner Note",
das "Einfangen", Filtern und Weiterleiten vielfältigster
Informationen an die jeweils richtige Stelle, die teils hektische
Betriebsamkeit, je näher der "Magic Friday" rückte – das
alles trat spätestens dann in den Hintergrund, als die Loebsack
Five ihren ersten soundcheck machten. Ein mehr oder weniger
heimliches Aufatmen ging durch das ganze Haus, denn die Botschaft
war klar: Die Bühne steht, die Technik funktioniert, die
geladenen Künstler sind in Spiellaune – die Gäste
können kommen!
Und das taten sie auch: Mehr als 700 Menschen, eine bunte
und angenehme Mischung von Freunden des Hauses, Musikern,
Instrumentenbauern, Sammlern, Musikfans und Journalisten machten
der E-Gitarre, dem Star des Abends, ihre Aufwartung.
Ehrengast Coco Schumann, der nachweislich erste Berliner Stromgitarrist,
wurde mit einem besonders herzlichen Applaus begrüßt.
Die Grußworte der Festredner waren sowohl erfreulich
kurz als auch sehr persönlich. So gab sich Barbara Kisseler,
Staatssekretärin für Kultur, als echter Rolling
Stones-Fan zu erkennen und Prof. Dr. Gerhard Selmayr, Direktor
des Mannheimer Landesmuseums für Technik und Arbeit,
erinnerte sich an seine ersten Spielversuche mit einer akustischen
Gitarre.
Die funkigen Intermezzi von Loebsack Five, einer
Band der Hochschule für Musik "Hanns Eisler",
zeitweise genial verstärkt vom special guest Kai Brückner,
lockerten den Ablauf gelungen auf und gaben gleichzeitig einen
Eindruck davon, welche musikalische Bandbreite das Instrument
des Abends abdeckt. |
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So paßte die besondere "Note" auch harmonisch
ins Programm: Die Übergabe einer Gibson ES 137 an die
Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin,
gestiftet vom Hauptsponsor. Das unkomplizierte, niederländisch-freundliche
Auftreten des Repräsentanten Rob Bekenkamp war ein
wiederholter Beweis: Musik kennt keine Grenzen!
In der ständig überfüllten Ausstellung sorgte
der Berliner Gitarrist Space Martin Pfeffer für eine
wunderbare Atmosphäre; er hat sich viele neue Fans an
diesem Abend erspielt.
Es war eine rundherum gelungene Veranstaltung mit vielen
Tonlagen
– die
Bilder sprechen für sich! Es spielte wirklich alles und jeder/jede
mit: Wetter, Musiker, Technik, Gäste ... und Direktor Prof. Dr.
Dirk Böndel, der dankenswerterweise
den Schluß der Veranstaltung zweimal verschob! Der Vollmond schien
noch schön auf die Terrassen des DTMB, als die Letzten gingen – um
1.00 Uhr nachts! |
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